Präimplantationsdiagnostik (PID)

Beratung

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Symptomatik

Präimplantationsdiagnostik (PID) ist eine genetische Untersuchung vor der Übertragung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter.

Trophektoderm (TE) ist Teil der differenzierten Blastozyste am Tag 5 nach der Befruchtung und entwickelt sich nach dem Transfer der Blastozyste in den Uterus zu den Chorionzotten und zur Plazenta. Trophektodermzellen können stellvertretend für die embryonalen Zellen untersucht werden und repräsentieren den mütterlichen und väterlichen Anteil des embryonalen Erbguts.

Der Bundesgerichtshofes hat in seinem Urteil vom 6. Juli 2010 zur genetischen Untersuchung von Trophektoderm entschieden, dass diese Untersuchung nicht im Widerspruch zum Embryonenschutzgesetz steht. Diese Entscheidung eröffnet die Möglichkeit, eine genetische Diagnostik an pluripotenten Zellen von 5 Tage alten Blastozysten auch in Deutschland vornehmen zu können. 

Das Medizinisch Genetische Zentrum bietet sowohl eine Diagnostik für monogen vererbte Erkrankungen, als auch für chromosomale Veränderungen an. Dadurch kann das Vorliegen einer krankheitsverursachenden Mutation oder eines unbalancierten Karyotyps im Embryo festgestellt werden, die zu einer schweren Erkrankung des Kindes oder zu einem frühen Kindstod führen würden.

Ziele der Diagnostik

  • Nachweis oder Ausschluss von genetischen Veränderungen, die zu schwerwiegenden Erkrankungen oder Totgeburt führen
  • Nachweis gesunder Embyronen, die zum Transfer in die Gebärmutter geeignet sind

 

Für ausführliche Informationen besuchen Sie bitte die Seite unseres Kooperationspartners für Präimplantationsdiagnostik:

Das PID-Zentrum München

www.pid-zentrum.de