Neue Patienteninformation: Genetische Diagnostik bei Hörstörungen

17. November 2021

Hörstörungen stellen mit einer Inzidenz von 1:500-1:1000 eine der häufigsten angeborenen Beeinträchtigungen bei Neugeborenen dar. Einschränkungen des Hörvermögens können vielfältige Ursachen haben – infektiöse, metabolische, toxische, traumatische und auch genetische Faktoren sind bekannt. Bei mindestens 50 % der Kinder mit angeborener Hörminderung wird von einer genetischen Ursache ausgegangen (hereditäre Schwerhörigkeit/Taubheit). Um dies zu bestätigen, können die entsprechenden Gene am MGZ – Medizinisch Genetischen Zentrum mittels NGS – Next Generation Sequencing auf das Vorliegen einer ursächlichen Sequenzveränderung hin untersucht werden. Ausführliche Informationen zur genetischen Diagnostik bei Hörstörungen finden Sie in der Broschüre Genetische Diagnostik bei Hörstörungen.

Die Broschüre gibt Auskunft zum genetischen Hintergrund von Hörstörungen und enthält praktische Informationen zum Ablauf der genetischen Sprechstunde. Zudem finden dort betreuende Ärzt:innen Hinweise zur Veranlassung einer genetischen Diagnostik.

Wann beim Symptom Schwerhörigkeit genetische Ursachen in Betracht gezogen werden sollten, können Sie in unserem Webinar „Schwerhörigkeit – ein häufiges Symptom – Wann ist an die Genetik zu denken?“ in der MGZ-Mediathek ansehen, weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.mgz-muenchen.de

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