Webinar am 1. Oktober: Erbliche Leukämien
01. Oktober 2025
Anders als früher angenommen, entsteht ein relevanter Anteil der Leukämien im Rahmen einer erblichen Tumorprädisposition. Ein Verdacht hierauf besteht bei Patienten, die jung an einer AML oder einem MDS erkrankt sind, bei mehreren Erkrankten in der Familie und bestimmten seltenen Leukämieformen. Zusätzlich gehen auch eine Reihe von syndromalen Erkrankungen mit einem erhöhten Risiko für eine Leukämie einher. Eine genetische Untersuchung ist bei Verdacht auf eine erbliche Tumorprädisposition wichtig für die Risikoeinschätzung der Familie. Dies ist insbesondere wichtig bei der Suche nach einem geeigneten Knochenmarkspender unter den Angehörigen.